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Aspekte und Wissen
Warum Bambus?

20090601_georg_im_bambushain_ha.jpgEngagement für Bambus und Bewusstsein!


Das natürliche Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna ist seit Beginn der Industrialisierung durch extensives Verbrennen gebundener, fossiler Kohlenstoffe maßgeblich beeinflusst.

Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, das zerstörte natürliche Gleichgewicht wieder auszugleichen, z.B. indem wir Pflanzen fördern und kultivieren, die besonders viel Kohlendioxid benötigen und verbrauchen.

Und hier ist Bambus der Weltmeister im Verschlingen von Kohlendioxid und Freisetzen von Sauerstoff. Dazu kommen noch viele weitere, äußerst positive Eigenschaften die Bambus interessant machen. Mit der Verwendung von Bambus in den verschiedensten Formen nutzen wir nicht nur ein wunderschönes natürliches Material, wir binden damit langfristig Kohlenstoff.


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Pflanze
Im Content-Feld dieses Menus kommen die "Aufreiser" mit Bild zu den Themen der drei Untermenus:

Blüte und Bambussterben (hat vorraussichtlich min. 1 weitere Untermenuebene)
Rhizom / Erosion
Wuchsform (hat vorraussichtlich min. 1 weitere Untermenuebene)
 
Nachhaltigkeit

dendrocalamusgigantueus-233.jpgBambus der unerschöpfliche Rohstoff


Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen, wenn nicht gar die schnellste überhaupt. Bei ihrem Wachstum von bis zu 1 m täglich, erzeugt der Bambus eine unübertreffliche Menge an Biomasse und mehr Sauerstoff als jede andere Pflanze der Welt. In nur einem halben Jahr wächst der Bambus auf seine endliche Größe von bis zu 35 m und erreicht dabei Durchmesser von bis zu 40 cm. Dabei produziert er viermal mehr verwertbares Holz als z. B. die Eiche. Durch seinen enormen Anteil an Kieselsäure entwickelt der Bambus eine unglaubliche Stabilität und Härte. Nach einem halben Jahr Wachstum härtet der Bambus in den folgenden 4-7 Jahren zu seiner endgültigen Härte aus. Dabei erreicht er Härtegrade von bis zu 4,0 Brinell in seinen äußeren Schichten, was härter als die meisten gängigen Holzsorten ist.


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Vorkommen
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Vorkommen

Bambus wächst in einer Zone, die sich vom 40. Breitengrad südlich bis zum 40. Breitengrad nördlich des Äquators erstreckt. Bambusse sind tropische bis subtropische Pflanzen, wobei einige Arten auch in kälteren Bereichen gut gedeihen, wie z.B. Chusquea aristata, die in der östlichen Andenkette noch bei 4.700 m NN undurchdringliche Dickichte bildet und sich bis zur Schneegrenze hin ausbreitet, oder einige Arten, die im Himalaja bis auf 3.800 m NN hinaufwandern.
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Botanische Zuordnung
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Botanische Zuordnung

Bambus zählt zur Familie Poaceae, zu der Gattung der Süß-Gräser (früher Gramineen oder Gramineae).

Bambus kann jedoch wegen seinen Eigenschaften und seinen chemischen Hauptbestandteilen (ca. 70% Cellulose, 25% Lignin) auch als Holz klassifiziert werden.




Auf der ganzen Welt gibt es nach dem heutigen Kenntnisstand etwa 115 Bambus-Gattungen und 1.050 bis 1.500 Bambus-Arten, wobei sich die Bambusforscher uneinig über die Zuordnung bestimmter Arten zu bestimmten Gattungen sind.

Die Familie Poaceae (Süßgrasgewächse) umfasst ca. 700 Gattungen mit ca. 8000 Arten