Engagement für Bambus und Bewusstsein!
Das natürliche Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna ist seit Beginn der Industrialisierung durch extensives Verbrennen gebundener, fossiler Kohlenstoffe maßgeblich beeinflusst.
Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, das zerstörte natürliche Gleichgewicht wieder auszugleichen, z.B. indem wir Pflanzen fördern und kultivieren, die besonders viel Kohlendioxid benötigen und verbrauchen.
Und hier ist Bambus der Weltmeister im Verschlingen von Kohlendioxid und Freisetzen von Sauerstoff. Dazu kommen noch viele weitere, äußerst positive Eigenschaften die Bambus interessant machen. Mit der Verwendung von Bambus in den verschiedensten Formen nutzen wir nicht nur ein wunderschönes natürliches Material, wir binden damit langfristig Kohlenstoff.
Im Unterschied zu Bambus, der relativ rasch (höchstens 6 Monate) zu
seiner endgültigen Größe heranwächst, braucht z.B. normales Holz
mindestens 60 Jahre, bevor es wirtschaftlich verwertet werden kann.
Andere Baustoffe wie Stahl oder Beton entstehen schneller, setzen aber
bei ihrer Produktion enorme Mengen Kohlendioxid frei anstatt solches zu
verbrauchen.
Bambus ist deshalb eine höchst nachhaltige Ressource, die
ökologisch verantwortungsbewusst und wirtschaftlich effizient
eingesetzt werden kann.
Bambus ist also hinsichtlich seiner ökologischen Bedeutung, seiner
überragenden Verwendbarkeit und der damit verbundenen Nachhaltigkeit
eine wahre Wunderpflanze, für die es lohnt sich jeden Tag neu zu
engagieren.
Im Glauben an Gott oder "allem was ist", dem Glauben an die Kräfte des
Lebens und an die Kräfte des Bambus wünsche ich mir seine weltweite
Verbreitung im Anbau und insbesondere den verstärkten Einsatz von
Bambus auch in Europa.
Ihr Georg von Schmoller
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