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Vereinsziele

Maßgeblich für alle Vereinsziele ist:

  • die Förderung von Aufforstung durch primären Bambusanbau
  • die Förderung vermehrter Verwendung von Bambus vor allem als Ersatz für andere Werkstoffe.

Der Vereins Name "Bambus baut Brücken" steht hier auch für das Konzept.

  • Brücken schlagen zwischen ökologischen und sozialen Anforderungen.
  • Brücken schlagen zwischen Aufforstung und nachhaltiger Bambus-Ernte.
  • Brücken schlagen zwischen Umweltbewusstsein und bewussten Konsum.
  • Brücken schlagen zwischen Ost und West und Süd und Nord durch den Austausch unterschiedlicher Bambussorten weltweit.
  • Brücken schlagen zwischen Menschen.

Und natürlich auch: Brücken aus Bambus bauen!

Diesen Zielen liegt das Wissen und die Idee zu Grunde, dass:

  • der Bambus die optimale Pflanze ist, um verödetes Land wieder fruchtbar zu machen und dabei schnell Kohlenstoff zu binden.
  • der Bambus über den ökologischen Aspekt hinaus einen optimalen sozialen Nutzen als Produktionsmaterial hat.
  • durch die Nutzung des Bambus als Werkstoff auch mittelfristig Kohlendioxid etwas länger gebunden werden kann, da die verwendeten Stangen dem natürlichen Kreislauf vorübergehend entzogen sind und bei der Verrottung kein CO2 freisetzen.
  • der Bambus als Pionierpflanze in seinem Unterholz optimale Bedingungen für eine Wiederaufforstung tropischer Wälder bieten kann, so dass langfristig unsere grüne Lunge wieder auf ihre erforderliche Größe wachsen wird.

 

Als erster Schritt ist geplant:

Im Valle de Cauca, bei Cali/Kolumbien wird der Verein in Kooperationen mit der örtlichen Ökologiebehörde CVC, gemeinsam mit Landbesitzern, ökologisch orientierten Guadua Produzenten und ansässigen Bauern unter Anleitung eines namhaften und ökologisch-sozial sehr engagierten Agrarwirts, ein Wiederaufforstungsprogramm initiieren.

Durch intensiven Anbau der heimischen Guadua kann innerhalb kürzester Zeit, die grau-karge Landschaft etlicher Berge rund um Cali, in ein bezaubernd, saftiges, grünes, Sauerstoff spendendes Paradies verwandelt werden. Mit dem sozialen Aspekt, dass dadurch umweltfreundlicher, günstiger Rohstoff und wertvolle Arbeitsplätze gewonnen werden.

Was macht der Verein?

Der Verein wird diese Idee initiieren und in Cali Freiwillige mobilisieren, um die ersten Pflanzen ausbringen und die Bambusstecklinge zur Verfügung stellen. Beispiel hierfür ist ein in Thailand erfolgreich vollzogenes Projekt. Die Stecklinge werden vom Verein für das Projekt unter der Auflage zur Verfügung gestellt, dass die gleiche Anzahl Stecklinge später wieder an den Verein zurückfließen, um für weitere Projekte zur Verfügung zu stehen. Das einstige Pilotprojekt fördert dann die Folgeprojekte. Zur Abrundung des Konzepts leistet der Verein Beihilfe zur Gründung von Kooperationen zur Bewirtung der Guadua Haine.

Unter Beachtung der einfachen Guadua-Ernte- Richtlinien der kolumbianischen Umweltbehörden ist die Verwendung von Bambus als Werstoff ökologisch absolut unbedenklich. Solange nur die reifen Halme geerntet werden und nicht die unreifen, bleibt das Wurzel-System (Rhizomen) erhalten und sorgt für ständigen Nachwuchs, worauf die Behörden auch mit äußerst strengen Kontrollen achten.

Weitere Vereinsziele stehen alle unter den beiden oben erwähnten Maßgaben:

  • Förderung von Bambusanbau und Steigerung der Bambusverwendung.
  • weitere Aufforstung von anderen Projekten im Anschluss an dieses Pilotprojekt.
  • die sinnvolle Einbindung nicht heimischer Bambussorten. Dadurch kann in vielen Ländern durch diese neue Sorten eine verstärkte Verwendung von Bambus als Produktionsmaterial geschehen. Z.B. Südamerikanische Guadua nach Vietnam, vietnamesischen Bambus nach Kolumbien.
  • Förderung von Initiativen, Kooperativen und Unternehmen die mit Bambus andere Materialien ersetzen.